Rezension: Sieben Tage für die Liebe von Tom Schillerhof

Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
ISBN: B08CVMH1MG
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Print Ausgabe
Umfang: 256 Seiten
Verlag: Empire Verlag
Erscheinungsdatum: 07.08.2020

4 von 5 Sternen

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Empire Verlag erhalten. Rezensionsexemplare beeinflussen meine eigene Meinung nicht! Ich habe die Printausgabe gelesen.

Inhalt/Klappentext
Eine schockierende Nachricht hatte Gwen erreicht – die vom Tod ihrer ehemals besten Freundin Laura. Nun kehrt Gwen, von ihren Gefühlen überwältigt und ihren Schmerz kaum verstehend, mit Anfang 30 für Lauras Beerdigung in ihre Heimatstadt zurück – nichts ahnend, dass diese Rückkehr ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen wird.
Auch Bens Leben steht an einem Wendepunkt. Die Beziehung mit seiner Freundin Liz befindet sich in einer Sackgasse; sein Traum von einer Karriere als Filmemacher ist geplatzt. Er wünscht sich Veränderung, weiß aber nicht, wie er diese herbeiführen soll – bis er auf Gwen trifft.

Schreibstil/Handlungsverlauf
Das Buch konnte man gut lesen und wenn man Zeit hat, schafft man es auch an einem Tag. Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von sieben Tagen. Die Handlung wird in diesen begrenzten Zeitraum erzählt. Beim Lesen haben sich die Tage manchmal angefühlt, als wenn sie 48 Stunden haben.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Gwen und Ben erzählt, sodass man gute Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken hat.
Die Chemie zwischen den Beiden hat mir gut gefallen und die Entwicklung ihrer Beziehung in den meisten Punkten auch. Da es als Liebesroman angekündigt war, hätte ich mir natürlich noch viel mehr Gefühl und Knistern gewünscht. Aber wenn man den kurzen Zeitraum der Handlung betrachtet, war die Entwicklung schon nachvollziehbar. Denn eine ewige Liebe nach sieben Tagen wäre sehr übertrieben gewesen.
Die meisten Charaktere waren auch sehr realistisch gestaltet, sodass man ihre Ängsten, Sorge und Probleme sehr gut nachvollziehen konnte.
Das Ende wird offen gehalten, was einem Raum gibt um selbst zu spekulieren wie es weiter gehen könnte. Gibt es ein Happy End oder waren die sieben Tage nur eine schöne Erfahrung?

Charaktere
Ich mochte Gwen, weil ich mich in manchen Punkten in ihr wiedererkannt habe. Wie schon erwähnt, konnte ich ihre Sorgen und Ängste verstehen. Es hat mir gefallen, dass sich gut mit ihrer Vergangenheit abschließen konnte, um positiv in die Zukunft zu schauen.
Ben ist auch sehr liebenswerter Kerl. Er spielt von Anfang an mit offenen Karten und verheimlicht seine Beziehung nicht. Es hat mir gut gefallen, dass er nicht der typische Badboy war sondern einfach der nette Mann von nebenan.
Liz, die Freundin von Ben, ist ein richtig furchtbarer Charakter, die an manchen Stellen auch sehr überzeichnet war. Sie hat mich so oft richtig genervt und ich habe nicht verstanden, wie Ben es mit ihr aushalten kann.

Eigene Meinung
Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es im Grunde kein klassischer Liebesroman war. Es war mehr ein Kennlernroman zweier Figuren, die sich ineinander verliebt haben.
An manchen Stellen war die Handlung etwas langweilig, aber im Großen und Ganzen war es ein schöner Roman.
Es ist ein idealer Roman für einen verregneten Tag. Er ist kurzweilig und hinterlässt es schönes Gefühl.
Und vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiedersehen mit Gwen und Ben und man erfährt wie es mit ihnen weiter geht.

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