Rezension: Dreamcatchers von Chris Bennett

Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
ISBN: 9783947865239
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Buch
Umfang: 526 Seiten
Verlag: Gegenstromschwimmer Verlag
Erscheinungsdatum: 29.06.2020

4,5 von 5 Sternen

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Autor erhalten.
Rezensionsexemplare beeinflussen nicht meine eigene Meinung!

Inhalt/Klappentext
Eine verschworene Wohngemeinschaft. Eine alte Tradition. Ein Keller voller Leichen.
Seit Tagen hat sich Beatrice Morgans Verlobter nicht gemeldet. In großer Sorge folgt sie ihm nach Nightbow, Kalifornien. Von ihm fehlt jede Spur und die Suche erscheint völlig hoffnungslos. Schnell erkennt sie, dass die Kleinstadt beherrscht wird von Gewalt und Korruption. Und auch die Studenten-WG, bei der er zuletzt wohnte, hütet ein dunkles Geheimnis. Im Laufe ihrer Nachforschungen zeigen sich Beatrice die grässlichen Abgründe hinter dem Verschwinden ihres Verlobten. Zugleich hat die Wohngemeinschaft einen neuen potenziellen Mitbewohner ins Auge gefasst. Doch dieser passt keineswegs in das traditionelle Auswahlschema. Und das hat schreckliche Konsequenzen zur Folge.

Schreibstil/Handlungsverlauf
Der Schreibstil des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Die Charaktere sowie alle Handlungsorte waren sehr gut ausgearbeitet.
Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass man immer einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Figuren hat. Es gab ein zwei Kapitel, die ich nicht gebraucht hätte, da sie etwas die Spannung raus genommen haben..
Es gab eine gute Mischung aus spannenden, brutalen und ruhigen Moment, die das Buch sehr lesenswert machen.
Schon der Einstieg ins Buch war richtig gut und man hat sich lange gefragt, in welche Richtung das Buch geht. Es ist eine Mischung aus Thriller und Mystery.
Und gerade beim Mysteryteil hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Es wurden so oft Rituale und Regeln erwähnt und erst im letzten Teil gab es einige kleine Einblicke in diese Lehren.
Für mich hatte man da ruhig mehr von Lesen dürfen, weil ich das ganze Thema echt interessant fand. Da hätte man vielleicht die Geschichte der einen Figur etwas kürzen können und mehr von den Machenschaften der WG rein bringen können.
Das Ende des Buch war gut gelöst und war auch logisch. Man kann selber ein bisschen weiterspinnen, wie es mit den Charakteren weitergeht.

Charaktere
Die Charaktere im Buch sind alle sehr speziell und beim Lesen fiel es schwer, zu sagen ob einer von ihnen wirklich sympatisch war oder nicht. Aber die Hauptcharaktere waren sehr interessant und gaben sehr viel her.
Es gab einen Charakter, den man wirklich gehasst hat und mit einem der Charaktere hatte ich einfach nur Mitleid, weil dieser so viel durchmachen musste.
Auch Figuren, die man am Anfang vielleicht etwas schwach fand, haben am Ende dann doch überzeugt und ihren Platz in der Handlung gefunden.
Aber die Geschichte geht nicht immer gut mit ihren Charakteren um, und hin und wieder musste ich schon etwas schlucken.

Eigene Meinung
Ich fand das Buch richtig gut und ich gebe auch eine ganz klare Leseempfehlung.
Aber wie schon gesagt, hätte ich mir noch mehr von der WG und deren Vorgehen gewünscht. In diesem Punkt hat mir einfach etwas für den vollen Lesegenuss gefehlt.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann ein weiteres Buch zur Stadt Nightbow, weil ich das Setting super fand. Bei den ganzen skurrilen Figuren, die da dort leben, gibt es einiges an Potential.

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