Rezension: Akuma von Nicole Siemer

Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
ISBN: B0861947LN
Sprache: Deutsch
Ausgabe: E-Buch Text
Umfang: 288 Seiten
Verlag: Empire-Verlag
Erscheinungsdatum: 01.04.2020

4 von Sternen

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Empire Verlag erhalten. Rezensionsexemplare beeinflussen meine eigene Meinung nicht! Ich habe die Printausgabe gelesen.

Inhalt/Klappentext
Kjara betritt den Beichtstuhl. Sie hat Angst, große Angst, und doch entscheidet sie sich, dem Pastor die Wahrheit zu sagen. Die Worte fallen ihr schwer, gehen ihr kaum über die Lippen:
»Ich kann niemals wirklich gut sein, Vater. Wenn dem so wäre, hätte ich die Männer nicht getötet.«
Dies ist der Beginn einer Geschichte voller Schmerz und Verlust. Innere Zerrissenheit verfolgt Kjara, die vor ihrer Vergangenheit zu fliehen versucht − nicht nur für sich, sondern auch für ihren Verlobten Erik. Seit einem tragischen Vorfall in ihrer Kindheit trägt sie etwas in sich, das auf den Namen Akuma hört. Ist Kjara tatsächlich eine Mörderin? Wer oder was ist Akuma wirklich?

Schreibstil/Handlungsverlauf
Der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Kjara, Akuma, dem Pastor und auch mal Erik.
So hatte man immer einen guten Einblick in die Gedanken der einzelnen Personen. Die meiste Zeit wird das Buch aber aus der Sicht von Kjara erzählt. Auch wechselt es zwischendurch von der Gegenwart in die Vergangenheit.
Die Geschichte an sich war sehr spannend und hat auch gute Wendungen, mit denen man nicht direkt gerechnet. Zwischendurch gibt einige sehr brutale Szenen, die sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Aber es gibt eine Triggerwarnung, was ich sehr gut finde.
Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Akuma und Kjara. Ihre Freundschaft ist schon sehr speziell, aber dennoch sehr eng. Ihre Gespräche waren sehr unterhaltsam.
Ein wenig hat mich das an  Nathanael und Bartimäus aus der Bartimäus Reihe erinnert. Nur mit mehr Sarkasmus.
Der Humor im Buch kommt auch sehr Schwarz rüber, was mir aber sehr gefallen hat

Am Ende hätte ich mir Horror und mehr Thriller gewünscht. Das Potential ist auf jeden Fall dagewesen. Man hatte einfach ein paar andere Erwartungen an das Buch, aber mich das jetzt nicht so richtig gestört.

Charaktere
Wenn ich ehrlich bin, war Akuma mein Lieblingscharakter. Ich fand ihn toll. Sein Charakter fand ich am interessant und ich mochte seine Beweggründe, warum er was macht. Wie er schon erwähnt, er ist ein Erwachsener Bartimäus und damit konnte er bei mir nur punkten.
Kjara mochte ich auch, aber ich fand sie am besten im Zusammenspiel mit Akuma. Das hatte für den meisten Reiz ausgemacht. Es wirkte halt manchmal also würde Akuma einen großen Teil ihrer Persönlichkeit ausmachen.

Die Nebenfiguren waren auch ihre Art auch sehr gut. Natürlich kann ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, weil ich niemanden den Spaß am Lesen nehmen möchte.
Aber ich hatte bei einer Figur einen kleinen Norman Bates Vibe.

Eigene Meinung
Das Buch hat mir sehr gefallen, auch wenn es jetzt wirklich Horrorthriller war. Es gab natürlich ein paar kleine Schockmomente, die für mich nicht schlimm waren.
Das Buch lebt von den Figuren und ihrer Beziehung zueinander, die mehr sehr gefallen hat. Einmal eine andere Interpretation von Dämonen und ihren Bezug zu Menschen.

Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung, auch wenn auf der brutalen Stellen nicht für was sein könnte.

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