Rezension: Infilum von Katrin R. Petzold

Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
ISBN: 9783947288854
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 400 Seiten
Verlag: Hawkify Books
Erscheinungsdatum: 08.11.2018

5 von 5 Sternen

Inhalt/Klappentext
Sie suchten ein Heilmittel gegen Krebs und fanden den gefährlichsten Virus seit Menschengedenken …
Rena Vegas lebt gemeinsam mit ihrer Familie in der Stadt Rin, einem Gebäudekomplex, der die Überlebenden vor den Nachwirkungen des verheerenden Virus schützt. Denn die Erkrankten verlieren ihre Menschlichkeit und verwandeln sich in Infilum, die zunehmend ihren Unterschlupf bedrohen. Irgendwann bleibt Rena keine Wahl mehr. Um das Überleben ihrer Familie zu sichern, muss sie gemeinsam mit neun anderen Kriegern den Ursprung des Virus suchen.
Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, eine Flucht vor dem Tod und zeitgleich eine Reise, die alles verändern könnte.

Schreibstil/Storyverlauf
Das Buch hat sich gut lesen lassen und sämtliche Fachbegriffe wie z.B. Infilum oder Rin wurden gut erklärt.
Die Beschreibungen im Buch der Umgebung sowie das Leben der Menschen war richtig gut. Man konnte sich das ganze Setting eines Endzeitfilmes oder Zombiefilmes gut vorstellen.
Für mich war das Buch auch zu keiner Sekunde langweilig, schon auf den ersten Seiten gab es Action und den ersten Was?! Moment.
Die ganze Expedition um den originalen Virus zu finden war spannend gehalten und es gab viele kleine Twist mit denen ich nicht gerechnet habe.
Die Umsetzung der Infilum war toll und hat sich auch etwas abgehoben von den üblichen Zombiesachen. Ich bin wirklich sehr gespannt, was da noch kommt.

Und das Buch hat auch mit meinen Gefühlen gespielt und mein Herz gebrochen. Neben der Action gibt es auch ruhige sehr emotionale Momente, die mich wirklich berührt haben. Es gab einen Moment, bei den ein paar Tränchen wegblinzeln musste.

Der Cliffhänger am Ende war gut gewählt, aber man will nicht nur wegen dem Cliffhänger weiter lesen, sondern auch aus dem Grund, dass man Antworten auf seine Fragen haben will.
Schließlich gab es einige Dinge, die anders waren als man und auch die Figuren im Buch erwartet haben.

Charaktere
Ich brauchte einen kleinen Moment um mit Rena warm zu werden, denn auf den ersten Seiten war sie mir nicht ganz so sympathisch. Aber nach den ersten Seiten habe ich richtig mit ihr mitgefiebert. Sie ist echt mutig und würde alles für ihre Familie tun. Sie kann auch, selbst wenn es ihr etwas schwer fällt, sehr mitfühlend sein.

Die anderen Mitglieder der Gruppe haben wir auch gefallen. Sie sind alle sehr unterschiedlich und auch ihre Beweggründe, warum sie an der Mission teilnehmen, waren sehr unterschiedlich.
Es gab emotionale Gründe, Abenteuerlust und auch einfach praktische Gründe. Dementsprechend haben sie auch gehandelt.
Hasscharakter Nummer 1 war natürlich der Vorgesetzte von Rena. Er ist ein Mensch, der wortwörtlich über Leichen geht, um an sein Ziel zu kommen.

Eigene Meinung
Mich hatte der Klappentext direkt angesprochen und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Und ich habe es nicht bereut mir das Buch zu kaufen.
Es war ein wirklich gutes und spannendes Buch, mit vielen guten Ideen und Twist. Das Buch hätte auch Potenzial für eine Verfilmung.
Ich bin auch sehr froh, dass ich Band 2 auch schon habe, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Ich gebe dem Buch eine klare Leseempfehlung.
Wer Filme oder Serien mit Zombies mag, wird mit diesem Buch richtig Freude haben.

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