Rezension: Gold und Schatten von Kira Licht

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Buchdetails
Aktuelle Ausgabe

ISBN:9783846600801
Sprache:Deutsch
Ausgabe: Fester Einband
Umfang: 544 Seiten
Verlag: ONE
Erscheinungsdatum: 28.02.2019

 

 

3,5 von 5 Sternen

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag und One Verlag erhalten. Rezensionsexemplare beeinflussen meine eigene Meinung nicht!

 

 

Klappentext/Inhalt
Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…

 

Schreibstil
Der Schreibstil ist locker und sehr jugendlich. Daher gibt es im Buch auch viele popkulturelle Anspielungen auf aktuelle Serien.
Die Umgebung und die Beschreibung der Charaktere war sehr detailliert und man konnte sich alles gut vorstellen.
Besonders haben wir die Katakomben gefallen, weil es nicht das typische Parissetting war.

Die meiste Zeit wurde die Spannung aufrechterhalten und wollte weiterlesen. Doch stellenweise war mir das Buch einfach zu lang und ein paar Kapitel weniger wären gut gewesen.
Die Geschichte um die Götter und Maéls Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen.

Die Liebesgeschichte zwischen Livia und Maél war ganz im Großen und Ganz ganz süß, aber es auch Momente, wo ich mit den Augen gerollt habe. Zwischendurch war ihr hin und her einfach nervig. Was die meiste Zeit an Maél lag.

Der Cliffhänger am Ende war gemein und lädt ein, den zweiten Band lesen zu wollen.

 

Charaktere
Mit Livia konnte mich schnell anfreunden. Sie war weniger naiv als man es von den meisten weiblichen Hauptfiguren aus solchen Büchern kennt. Sie hat sich nie mit Halberklärungen zu frieden geben, was ich sehr gut fand.
Sie hat ihren eigenen Willen, den dennoch manchmal in der Nähe von Maél verloren hat.
Auch ihr Umgang mit ihrer Bestimmung bzw. ihrer Abstammung war sehr gut.

Maél empfand ich meist als schwierig. Was daran liegt, dass er schon eher dem typischen geheimnisvollen Typ entspricht. Er ist voller Geheimnisse, trägt dunkle Klamotten und die meisten finden ihn mega heiß. In manchen Situationen will er auch Livia bevormunden und hält es für besser, ihr nicht alles zu erzählen.

Die anderen Charaktere fand ich super. Ganz speziell die einzelnen Götter. Ihre Figuren wurden wunderbar in die moderne Welt eingefügt.
Von den Göttern hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht.

 
Meine Meinung
Das Buch hat mir gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. Die Figuren und das Setting waren sehr toll und es gab hier und da auch einige neuen Ideen.
Ganz konnte mich das Buch nicht abholen, weil es einfach zu lang war und es stellenweise nichts oder das Gleiche passierte.
Die Geschichte um die Götter fand ich super, aber ich habe auch eine kleine Schwäche für Bücher mit Göttern in der modernen Welt.

Ich denke, dass ich Band 2 auch lesen werde, weil ich schon gerne wissen möchte wie es weiter geht.

 

 

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