Rezension: Blake von Jack Heath

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Buchdetails
Aktuelle Ausgabe

ISBN: 9783453439412
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum:14.01.2019

 

2 von 5 Sternen

Ich habe das Buch als Rezensionsexmplar von Bloggerportal und Heyne Verlag erhalten. Rezensionsexemplare beeinflussen meine eigene Meinung nicht!

 

 

Inhalt/Klappentext
Amerika, Gegenwart. Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt, sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit seiner neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht …

 

Schreibstil/Storyverlauf
Der Schreibstil ist ziemlich nüchtern gehalten, was mich nicht gestört hat. Es hat auch zu der Hauptfigur Blake gepasst. Ein blumiger Schreibstil hätte hier auf keinen Fall gepasst.
Mir gefielen auch die kleinen Rätsel am Anfang jedes Kapitels, weil sie immer etwas mit dem Inhalt zu tun hatten.
Es gab zwischendurch Zeitwechsel in die Vergangenheit von Blake. Aber diese wurden schlecht umgesetzt, weil oft im ersten Moment verwirrt war, wo das Gelesene spielt.
Die Story gefiel mir von der Grundidee sehr gut, aber die Umsetzung war nicht so gut. Es gab nur minimale Spannung und die Story war ziemlich lahm und kam kaum vor ran. Der Fall war meistens nur zweitrangig und daher nicht sehr interessant für mich.

Leider drehte sich das Buch die meiste Zeit um das Geheimnis von Blake, was auf Dauer nervig war.
Das Ende war dann zum Glück etwas spannender als der Rest des Buches.

Charaktere
Timothy Blake ist ein recht kühler und rationaler Charakter. Er zeigt kaum Emotionen und ist ziemlich schlau. Viele Sachen lassen sich auf seine Vergangenheit sowie ein Geheimnis zurückführen.
Es viel Augenmerk auf sein Geheimnis gelegt, sodass man kaum Entwicklung bei ihm erkennen kann. Auch fand ich ihn nicht sonderlich sympathisch.

Reese Thistle ist eine taffe Frau und gut in ihrem Job. Sie war mir schon etwas sympathischer als Blake, aber im Grunde ist auch austauschbar.
Ihre Beziehung zu Blake war auch etwas merkwürdig und in meinen Augen nicht ganz glaubhaft. Ich weiß nicht, warum man immer eine Lovestory einbauen muss.

Die anderen Charaktere waren ganz nett und gehörten zu Story dazu. Aber es gab niemanden, der einem im Gedächtnis blieb.

Meine Meinung
Nach dem Klappentext und der Beschreibung des Buches habe ich viel mehr von dem Buch erwartet. Leider wurde ich enttäuscht und hatte echt Mühe das Buch ganz zu lesen.
Natürlich ist das Geheimnis von Blake wichtig, aber es kann der nicht Dreh und Angelpunkt des Ganzen sein.
Es wurde Werbung damit gemacht, dass Fans der Serie „Dexter“ Freude mit dem Buch haben werden. Ich liebe die Serie, aber das Buch nicht.
Natürlich gab es Parallelen dazu, aber Blake hat einfach nicht dem Charme von Dexter.
Schade….

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