Rezension: Rising Death von Dennis Kazek

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Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 07.06.2017
Aktuelle Ausgabe : 07.06.2017
Verlag :
ISBN: B071H6TX69
E-Buch Text 521 Seiten
Sprache: Deutsch

3 von 5 Sternen

 

Ich durfte das Buch dank einer Leserunde auf Lovelybooks lesen.

 

Inhalt/Klappentext:
Eine Pandemie hat den Großteil der Bevölkerung in seelenlose Bestien verwandelt. Übermächtig streifen sie durch die Lande und machen sich erbarmungslos auf die Suche nach Nahrung. In dieser Welt hat sich Viktor Mason längst von der Menschlichkeit verabschiedet. Doch als die junge Jessy in sein Leben tritt, beginnt er sich zu fragen, ob das Geheimnis, das er bei sich trägt, so viel Leid wert ist. Viele Meilen entfernt will die junge Kaylee nach Jahren der Trennung endlich ihre Familie wiedertreffen – doch dann verändert diese Zombie-Apokalypse alles. Sie flieht aus dem Gefängnis und macht sich auf eine gefährliche Reise nach Tennessee. Mit ihren Fähigkeiten als Serienkillerin scheint sie sich in dieser brutalen Welt sehr gut zurecht zu finden. Wird sie ihr Ziel erreichen? Und wenn ja, zu welchem Preis?

 

Schreibstil
Das Buch lässt sich flüssig durchlesen. Die Umgebung und die Zombies werden gutbeschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann.
Die Kapitel werden aus der Sicht eines der Hauptfiguren beschrieben. So sieht man die Situation immer aus anderen Blinkwinkel.

 

Figuren
Die Figuren sind in diesem Genre das A und O. Wenn man nicht mit ihnen mitfiebern kann, dann muss man solche Bücher nicht lesen.
Die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind alle weg sehr interessante Persönlichkeiten wobei ich mich nicht mit allen anfreunden konnte.
Die Nebenfiguren erfüllen ihren Zweck, aber sind jetzt nicht wirklich nennenswert.

Victor ist ein Arsch. Von der ersten Seite an fand ich ihn unsympathisch und das zieht sich durch das Buch. Er handelt so, wie es für ihn am besten ist und geht dafür auch über Leichen.

Jessy ist für mich der schwächste Hauptcharakter. Sie ist farblos und agiert meist nur als Victors Hoffnungsschimmer. Wirkliche Stärken abgesehen von einem Moment beweist sie nicht.

Kaylee gefiel mir in der Beschreibung sehr gut. Genauso wie ihre Vergangenheit. Man erfährt warum sie ins Gefängnis kam. Ihre Beweggründe sind nachvollziehbar, aber nicht meinen Augen nicht vertretbar.
Aber hinter ihrer harten Schale steckt ein weicher Kern.

Chan und Michael sind meine Lieblinge aus diesem Buch. Die Zwei machen die größte Wandlung im Buch durch.
Wenn man das erste Mal auf Chan trifft, denkt man, hey es ist der fette Klischeetrottel. Und Michael wirkte auf den ersten Eindruck blass.
Aber die Zwei wachsen über sich hinaus und entwickeln Kampfgeist.

 

Meine Meinung
Da ich The Walking Dead sowie andere Zombiefilme durchaus mag, mochte ich das Buch gerne lesen. Man schließt einige der Figuren ins Herz und fiebert mich ihnen mit. In meinem Fall waren es Chan und Michael. Zum Ende hin wollte ich fast nur wissen wie es ihnen ergeht. Daher hat das Ende mich mit einem weinenden Auge zurückgelassen.
Aber irgendwas hat mir beim Lesen die ganze Zeit gefehlt. Der Funke wollte nicht ganz überspringen. Da das Ende zu dem recht offen ist, wirkt es so als wäre das Buch der Auftakt zu einer Reihe.
Dennoch würde ich das Buch allen empfehlen, die gerne Zombiefilme schauen.

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